Das Projekt "Sozial Handeln"
Laufzeit
2000 2004
Ziele des Projektes - Förderung des Erwerbs von Schlüsselkompetenzen und Berufsorientierungskompetenz bei Schülern in der
Auseinandersetzung mit sozialem Handeln, sozialen Dienstleistungen und ehrenamtlichem Engagement mit
besonderem Schwerpunkt auf soziale Berufe - Verbesserung der ökonomischen Bildung der Schüler hinsichtlich Struktur, Organisation und Finanzierung
sozialer Dienste - praxisnahe Gestaltung schulischer Angebote durch die Einbeziehung außerschulischer Partner - Beitrag zur Schulentwicklung durch konzeptionelle Entwicklung und Vernetzung projektrelevanter
Aktivitäten an der Einzelschule
Beteiligte Schulen
drei Gymnasien, drei Mittelschulen, ein Schulzentrum mit integrierter Grund- und Mittelschule und Gymnasium
Ergebnisse Im umfassenden Verständnis von Berufsorientierung als Lebenswelt- und Persönlichkeitsorientierung zielte das Projekt „Sozial Handeln“ darauf ab, die Schlüsselkompetenzen der Schüler zu fördern.
Dieses Ziel wurde in allen Teilprojekten erreicht. Schüler übernahmen Verantwortung für andere, sie organisierten und planten selbstständig Veranstaltungen und Hilfsaktionen, lernten, im Team zu arbeiten und zu entscheiden. Durch vielfältige Kooperationen mit außerschulischen Partnern konnte ein hoher Praxisbezug hergestellt werden. Das Training persönlicher Kompetenzen ist besonders wichtig, um die Jugendlichen zu befähigen, eigene Entscheidungen im Berufsorientierungsprozess zu treffen.
Gerade im Zusammenhang mit der Einführung der neuen Lehrpläne in Sachsen ergaben sich viele Möglichkeiten, die erprobten Teilprojekte im Unterricht als auch im außerunterrichtlichen Bereich umzusetzen: - im Unterricht (Einbeziehung im Fachunterricht z.B. Ethik, Gemeinschaftskunde, Deutsch, WTH und
Neigungskurse durch Expertengespräche, Azubi-Schüler-Gespräche, Exkursionen). - als unterrichtsergänzende Projekte (thematische Projekttage z.B. „Miteinander leben sozial Handeln“,
Sozialpraktikum) - als außerunterrichtliche Aktivitäten (Kurse, Arbeitsgemeinschaften).
Der Berufswahlpass Der Berufswahlpass wurde erstmals im Rahmen des Projektes Sozial Handeln in Sachsen erprobt und hat sich inzwischen als bewährtes Instrument für Schulen etabliert.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage www.berufswahlpass-sachsen.de.
Materialien
Die entwickelten und erprobten Projektmodule wurden in einer Handreichung SOZIALES HANDELN UND SCHULE Projektideen aus dem Modellprojekt „Sozial Handeln“ zusammengefasst, die im Mai 2004 erschienen ist. Broschüre als PDF
Neigungskurse im Bereich „Soziales und gesellschaftliches Handeln“
Neigungskurse sind Wahlpflichtangebote an den Mittelschulen in Sachsen. Lehr- und Lernprozesse in Neigungskursen rücken individuelle Schülerinteressen, besondere Fähigkeiten von Lehrern sowie Bedingungen und Profilierungschancen der Einzelschule in den Mittelpunkt. Themen der Neigungskurse müssen in besonderer Weise fächerverbindend aufbereitet sein, Inhalte prozess-, schüler- und handlungsorientiert unterrichtet werden (vgl. Lehrplan Mittelschule).
Im Rahmen des Projektes Sozial Handeln wurde von der Projektlehrerin der Mittelschule Kötzschenbroda in Kooperation mit der Johanniter Unfallhilfe e.V. ein Neigungskurskonzept „Wir helfen gern - Schulsanitätsdienst“ erarbeitet und erprobt. Das Konzept kann HIER (pdf) abgerufen werden.
Weitere Neigungskurskonzepte in diesem Bereich:
Neigungskurs Handicap (pdf)
Quelle: http://marvin.sn.schule.de/~msprofil/plan/n_kurse.htm
Informationen für Lehrer zum Thema Neigungskurse
http://www.sn.schule.de/index.php?auswahl=fach&s=m&f=Neigungskurse
Auftraggeber
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Finanzierung
Im Rahmen des Programms „Schule Wirtschaft/Arbeitsleben“ gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und durch den Europäischen Sozialfonds
Ansprechpartner
Ina Knöfel - Mail
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